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Darum braucht Ihr Unternehmen Statistik!

Statistik ist mit Schlagwörtern wie Business Analytics und Big Data in aller Munde. Doch was bedeutet das konkret für Ihr Unternehmen? Wo können Sie Statistik und Datenanalyse für Ihr Unternehmen nutzen?
In diesem Blogbeitrag zeige ich Ihnen an drei konkreten Beispielen aus der Praxis, wie Sie verschiedene Methoden der Datenerhebung und Analyse verwenden können, um Ihr Unternehmen voran zu bringen.

 

Kundenbefragung

Sie möchten mehr über Ihre Kunden erfahren? Dann fragen Sie sie!

Mit einem einfachen Fragebogen können Sie wertvolle Informationen über Ihre Kunden und deren Einstellung zu Ihrem Unternehmen einholen. Diese Informationen können Sie weiter für die Optimierung Ihrer Prozesse, Produkte und Dienstleistungen verwenden. Die Kundenbefragung wird anonym durchgeführt und ist einfach und kostengünstig umzusetzen.

Mit wenig Aufwand für sich und Ihre Kunden finden Sie zum Beispiel heraus, wie es um Ihren Kundenservice steht, wie zufrieden die Kunden mit der Beratung und der Produktauswahl sind. Zudem erfahren Sie, welche Informationskanäle für Ihre Kunden am wichtigsten sind und wie sich Ihr Kundenstamm aktuell an demografischen Merkmalen wie Alter und Geschlecht zusammensetzt.

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Marktforschungsstudie

Sie möchten den Markt besser kennen?

Sie möchten ein neues Produkt optimal platzieren?

Dann führen Sie eine Marktforschungsstudie durch!

In einer Marktforschungsstudie führen Sie eine Datenerhebung an einer repräsentativen Stichprobe Ihrer potentiellen Kunden durch. So erfahren Sie zum Beispiel,

  • wie groß das Marktpotential ist,
  • welche Menschen (Alter, Geschlecht, sozialer Status, Region) sich für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung interessieren,
  • über welche Kanäle diese Menschen angesprochen werden möchten (Postwurf, Internet, Radio, Fernsehen) oder
  • wie diese Menschen einkaufen (stationär, online).

Außerdem bringen Sie in Erfahrung, welche Eigenschaften oder Elemente Ihres Produkts bzw. Ihrer Dienstleistung für die potentiellen Käufer besonders wichtig sind, auf welche Sie verzichten können und welchen Preis die Kunden zahlen würden.

Aus so erhobenen Daten können Sie zudem Zusammenhänge untersuchen, wie zum Beispiel:

  • Zahlen Kunden, die es vorziehen stationär zu kaufen, einen signifikant höheren Preis als die, die online kaufen möchten?
  • Hängen die gewünschten Eigenschaften des Produkts signifikant von der Kundengruppe (Alter, Geschlecht, sozialer Status) ab?

So lernen Sie mit einer Marktforschungsstudie den Markt besser kennen und können Ihre Marketingstrategie basierend darauf fundiert entwickeln und Ihr Unternehmen, neue Produkte und Dienstleistungen optimal an die Anforderungen des Marktes anpassen.

 

Big Data

Sie erheben innerhalb Ihrer Prozesse bereits große Datenmengen, die Sie bisher nicht (genügend) analysieren. Nutzen Sie dieses versteckte Potential!

In den Daten, die in Ihren Prozessabläufen, Verkäufen usw. entstehen, stecken viele wertvolle Informationen. An diese Informationen kommen Sie über Strukturierung der Daten und Datenanalysen heran. So können Sie Zusammenhänge aufdecken, Strukturen und Muster erkennen und mit diesen Informationen zum Beispiel Ihre Prozesse verbessern, das Marketing optimieren oder Produkte oder Dienstleistungen anpassen.

Die Möglichkeiten der so genannten Big-Data-Analyse sind sehr vielfältig. Welche Analysen auf welchen Daten Sinn ergeben hängt davon ab, welche Fragen Sie damit beantworten möchten und natürlich welche Daten Sie zur Verfügung haben.

Ein Beispiel ist die Warenkorbanalyse, wie sie auf Daten aus dem stationären Einzelhandel gerechnet werden kann. Als Daten liegen hier die Bondaten der Einkäufe über einen bestimmten Zeitraum vor. Für jeden Artikel ist also vermerkt, mit welchen weiteren Artikeln er gemeinsam gekauft wurde und wann der Einkauf stattfand. Eventuell sind weitere Informationen zu den Artikeln wie Produktkategorien oder auch Informationen über den Käufer durch eine Kundenkarte mit enthalten. Diese Daten sind sehr umfangreich und können vielfältig analysiert werden. Häufig werden damit Fragen beantwortet wie:

  • Welche Produkte werden oft gemeinsam gekauft?
  • Welche Produkte werden nicht gemeinsam gekauft?
  • Wie viele Produkte werden durchschnittlich gemeinsam gekauft?
  • Ändert sich die Zusammenstellung der Produkte bei Angeboten?

Daraus ergeben sich dann Antworten wie z. B.

  • Wenn ein Kunde Windeln und Bier kauft, kauft er auch Chips.
  • Frauen kaufen im Schnitt mehr Produkte als Männer.
  • Wenn Premium-Lachs im Angebot ist, erhöht sich auch der Verkauf von Bio-Lachs.

Aus diesen Informationen kann dann eine geeignete Marketingstrategie oder auch nur die passende Befüllung der Regale (Windeln neben Bier und Chips) entwickelt werden.

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Häufige Fallstricke

Die hier vorgestellten Beispiele sind drei Möglichkeiten, wie Sie über statistische Analysen Informationen aus Daten ziehen können, die Sie und Ihr Unternehmen weiter bringen. Von der einfach und kostengünstig umzusetzenden Kundenbefragung über die etwas aufwendigere Marktforschungsstudie bis hin zur komplexen Datenanalyse von großen Datenmengen aus bestehenden Prozessen.

Welche Methode Sie nutzen sollten hängt davon ab, welche Fragen Sie mit den Ergebnissen beantworten möchten und welche Daten Ihnen zur Verfügung stehen bzw. erhoben werden können.

Entscheidend für den Erfolg der Studie ist, dass Sie die Datenerhebung und Analyse vorab planen. Hier ist das wichtigste Kriterium wieder, welche Fragen Sie mit den Ergebnissen der Analyse beantworten möchten.

Zudem gibt es je nach Methode weitere Fallstricke. Für alle Methoden ist es extrem wichtig, dass die Daten richtig erhoben werden und die passenden statistischen Analysemethoden ausgewählt wurden. Nur dann sind die Ergebnisse statistisch fundiert und damit auch verlässlich.

Für eine Marktforschungsstudie ist es zudem entscheidend, dass die Stichprobe genügend groß und repräsentativ bezüglich Ihrer Zielgruppe ist. Außerdem sollten in Befragungen – sowohl in der Kundenbefragung als auch in der Marktforschungsstudie – die Fragen gut ausgewählt und formuliert sein.

Bei den Big-Data-Analysen ist die größte Hürde häufig die passende Strukturierung der großen Datenmengen zu Beginn. So dass im Vorfeld für diese Aufgabe bereits genügend Zeit und Kapazität mit eingeplant werden sollte.

Wenn diese Punkte beachtet werden, wird das Projekt Statistik machbar. Sie können sich auf die aus den Daten gezogenen Schlüsse verlassen und die gewonnenen Informationen bei Unternehmensentscheidungen heranziehen.

Über die Autorin:

Daniela Keller berät als Statistik-Expertin Unternehmen, Forschungsgruppen, Doktoranden und Studenten zu allen Statistikthemen – von der Planung der Studie über die Auswertung mit geeigneter Software bis zur Darstellung und Präsentation der Ergebnisse. Zudem gibt sie Statistikworkshops und betreibt ein Blog zu Statistikfragen.

Es ist ihr wichtig, ihre Kunden unkompliziert und bedarfsgerecht zu beraten und somit zum Gelingen des Projekts beizutragen. Dabei fällt es ihr leicht, komplizierte Zusammenhänge mit einfachen Worten klar und verständlich zu formulieren, so dass die Statistik trotz komplexer Themen nachvollziehbar wird.

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